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Grundlage des christlichen Glaubens ist das Evangelium Jesu Christi – die gute Nachricht, dass Gott existiert und der Welt und seinen Menschen nicht distanziert gegenüber steht. Gott, der Schöpfer unserer Welt und unseres Lebens, sehnt sich nach seinem Geschöpf, seinen Menschen, möchte sich uns zu erkennen geben und eine intensive und harmonische Beziehung mit uns eingehen. Unser Schöpfer liebt sein Geschöpf mit einer Intensität, die wohl auch unsere kühnsten Vorstellungen in den Schatten stellt.

Und damit diese Sehnsucht Gottes ganz deutlich und handfest wird, tritt er selbst aus seiner für uns unsichtbaren Wirklichkeit hinein in die sichtbare Wirklichkeit unserer Welt – in der Person des Jesus kreuvon Nazareth. In ihm zeigt Gott uns sein Gesicht; an ihm können wir ablesen, wer dieser Gott ist und wie er ist. Durch ihn lädt Gott uns ein, uns vertrauensvoll seiner verborgenen Gegenwart zu öffnen und in Frieden zu leben – in Frieden mit Gott, miteinander, mit der Welt und jede und jeder mit sich selbst.

Christlicher Glaube ist nicht ein kritikloses Fürwahrhalten  irgendwelcher mysteriöser religiöser Inhalte – der christliche Glaube beschreibt eine Beziehung zwischen Mensch und Gott. Ein Christ bzw. eine Christin ist ein Mensch, der sich die Sehnsucht Gottes gefallen lässt und seine Einladung zum Kontakt mit ihm nicht länger ausschlägt. Und dazu bedarf es keiner religiösen, moralischen oder sonstigen Leistung; die Einladung Gottes gilt jedem Menschen – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Status: So sehr liebt Gott die Welt, dass er Jesus Christus schickte, damit jeder Mensch, der ihm Vertrauen schenkt, nicht das Ziel seiner Existenz verfehlt, sondern sinnerfülltes, lohnendes und ewiges Leben haben soll.

Es lohnt sich, den Inhalt der Bibel bzw. des Neuen Testamentes (zum Beispiel das Johannes-Evangelium) einmal bewusst und vorurteilsfrei zur Kenntnis zu nehmen, um sich nicht nur via Hörensagen eine eigene Meinung zu bilden. Das Leben ist einfach zu wertvoll, um nicht doch aufs
falsche Pferd zu setzen ...

 

»Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte
im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen
mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des Herrn immerdar.«

(Die Bibel, Psalm 23)
 

 

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