Bin Jahrgang 1953, geboren und aufgewachsen im Ruhrgebiet. Bis 1968 hatte ich nicht das geringste Interesse am christlichen Glauben – und an einem Kontakt zur Kirche schon gar nicht. Eines Tages erhielt ich eine Einladung in eine Essener Stadtjugendarbeit, schaute zusammen mit Freunden zunächst kritiscrh-huth rein und fand die Angebote gut. Dort bekam ich nach und nach Antworten auf grundlegende Fragen des Lebens und gelangte so vom Zustand eines desinteressierten Kirchenfernen in den Schoss der Kirche: Ich entdeckte die Tragfähigkeit des christlichen Glaubens, arbeitete schließlich ehrenamtlich in einer Jugendgruppe und später in der Leitung der Jugendarbeit mit.

Nach dem Abitur studierte ich zunächst Französisch, Deutsch und Sport. Theologe und Pfarrer – so etwas wie ein „Profi-Christ“ – wollte ich eigentlich nie werden. Doch gute Freunde überzeugten mich schließlich; ich studierte evangelische Theologie. Während des Studiums engagierte ich mich in einer christlichen Hochschulgruppe; wir wollten in der so kopflastigen Welt einer Universität als Gemeinde Jesu Christi miteinander leben und das Geschenk des Evangeliums mit unseren Mitstudierenden teilen. Nach erfolgreichen Examina arbeitete ich als Gemeindepfarrer im Rheinland und im Bergischen Land – nun bin ich in Rente und genieße meinen „Ruhestand“.

Bin verheiratet, habe zwei erwachsene Töchter. Jetzt lebe ich mit meiner Frau und unserer Katze seit Ende 2015 in einem kleinen Ort am beschaulich-ruhigen, Fahrrad-freundlichen Niederrhein in der Nähe der deutsch-niederländischen Grenze; wir genießen hier das Leben, die Ruhe und die Natur pur ...

feder

Lifestyle

life

 

»Man wird nicht alt,
weil man eine gewisse Anzahl Jahre gelebt hat:
Man wird alt,
 wenn man seine Ideale aufgibt.

Die Jahre zeichnen zwar die Haut;
seine Ideale aufzugeben aber zeichnet die Seele.
Vorurteile, Zweifel, Befürchtungen
und Hoffnungslosigkeit sind Feinde,
die uns nach und nach zur Erde niederdrücken
und uns vor dem Tod zu Staub werden lassen.

Ihr werdet jung bleiben,
solange ihr aufnahmebereit bleibt:
Empfänglich für’s Schöne, Gute und Große,
empfänglich für die Botschaften der Natur,
der Mitmenschen, des Unfasslichen.«

(Marc Aurel)

 

Leben ist (hoffentlich) immer Veränderung; Brüche sind normal, wenn man sich denn treu bleibt. Sie sind kein Desaster, denn niemand erreicht die Quelle, der stets mit dem Strom schwimmt. Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich in der Regel dafür eine andere – wenn man sie nur sieht.

rh-f1b

Rainer’s Website 

rh-f1a